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Fragen und Antworten

Grundlagen zur DNS-Technik (Nameserver)

DNS steht für Domain Name System und ist eine Art Telefonbuch für das Internet. Das Internet-Protokoll basiert auf sogenannten IP-Adressen, alle Rechner im Internet verfügen über eine eindeutige IP-Adresse (z.B. "81.28.233.176") und können so miteinander kommunizieren.

Damit man sich diese komplizierten IP-Adressen nicht merken muss, wurden Domainnamen eingeführt, die per DNS auf IP-Adressen verweisen. Domainnamen sind hierarchisch aufgebaut, die unterschiedlichen Ebenen werden durch einen Punkt getrennt. Die oberste Ebene bilden die Top-Level-Domains (kurz TLD, z.B. ".de", ".com"), die Vergabestellen dieser TLDs bieten gegen eine Gebühr die Registrierung von Domainnamen (z.B. "variomedia.de") an. Unterhalb dieser Domain können dann beliebige sogenannte Sub-Domains erstellt werden (z.B. "www.variomedia.de").

Geben Sie in Ihrem Browser "variomedia.de" als Domainnamen ein, sendet Ihr Rechner zunächst eine Anfrage an den DNS-Recursor Ihres Internet-Providers und fragt nach der IP-Adresse von variomedia.de. Der DNS-Recursor löst den Domainnamen dann rückwärts auf: Zunächst werden bei einem der gegenwärtig 13 zentralen Root-Nameserver die zuständigen Nameserver der Vergabestelle für .de-Domains ermittelt, und bei diesen wird dann die Domain variomedia.de angefragt. Für diese Domain ist dort ein Verweis auf die Variomedia-Nameserver hinterlegt, die dann als nächstes angefragt werden und die zugehörige IP-Adresse der Domain zurückliefern. Der DNS-Recursor teilt diese dann Ihrem Rechner mit, und Ihr Browser stellt schließlich eine Verbindung zur IP-Adresse des Webservers her und lädt die Webseite.

Damit ein Domainname nicht bei jeder Anfrage zeitaufwändig über mehrere Nameserver hinweg aufgelöst werden muss, werden die Ergebnisse der bisherigen Anfragen für eine gewisse Zeit zwischengespeichert. Daher wirken sich Änderungen an DNS-Einträgen häufig erst nach einer Verzögerung von einer Stunde oder mehr aus.